Haarausfall - Die Ursachen

 

  • Durch chemische Shampoos und Stylingprodukte kann das Haar geschädigt werden und ausfallen. Achten sie darauf, Produkte mit natürlichen Wirkstoffen ohne aggressive chemische Bestandteile zu verwenden.
  • Durch Übersäuerung des Körpers kann es zu Haarausfall kommen. Der Körper muss über genügend Nährstoffe und Mineralien verfügen, damit der Haarboden die Haarwurzeln ausreichend versorgen kann. Ist der Körper jedoch übersäuert werden diese Mineralien und Nährstoffen dazu benötigt um die Säuren, die ein Gefahr für die Organe darstellen, zu neutralisieren. Nach einer Zeit verfügt der Körper nicht mehr genügend dieser Stoffe und greift dann auf die Mineralien aus den Haarböden zurück. Da die Mineralien fehlen, die eigentlich den Haarwuchs fördern sollten, werden die Haarwurzeln geschwächt bis sie schließlich verkümmern. Die Folge ist das Ausfallen der Haare.

  • Vergiftung durch Zahnfüllung aus Quecksilber (Amalgam) oder Palladium

  • Gifte wie Farben, Lacke, Kleber, Lösungsmittel oder Medikamente

  • Mangelhafte Ernährung oder Diäten, Stress, nach Schwangerschaften, schwere Infektionen (z.B. Grippe), bestimmte Stoffwechselstörungen (=> diffuser Haarausfall) sind auch Ursachen von Haarausfall. Die Haarzwiebel ist intakt, jedoch fehlt die nötige Versorgung mit Nährstoffen wie Aminosäuren (z.B. Cystin) und Vitaminen über die Blutbahn. Die Folgen sind, dass die Haarzwiebel bald ihre Funktion einstellt, dadurch haben die Haare eine verkürzte Lebensdauer und fallen vorzeitig aus.

  • Durch die Medikamente einer Chemotherapie fallen ebenfalls Haare aus. Hier greifen natürliche oder chemische Substanzen in die Haarbiologie ein und schädigen die Haarwurzel. Nach und während der Chemotherapie ist es förderlich für das gesunde Haarwachstum die richtigen Produkte zu verwenden, welche möglichst auf natürlicher Basis sind.
  • Alopecia Areata (=>kreisrunder Haarausfall): Die genaue Ursache ist noch nicht bekannt, jedoch wird vermutet, dass das körpereigene Immunsystem sich gegen die Haarwurzel richtet. Der Körper beginnt sich gegen harmlose Stoffe zu verteidigen. Die Immunzellen greifen die eigenen Haarfollikel an, welche sich dann entzünden. Dadurch fallen die Haare aus. Heutzutage gibt es ausgezeichnete Produkte im Haarersatz um dieses Problem zumindest Kosmetisch zu verbergen. Außerdem wird in diesem Bereich mit großem Eifer nach neuen Lösungsansätzen geforscht.

  • Hormonstörung, Klimakterium (Wechseljahre) und erbliche Veranlagung (=> hormoneller Haarausfall/ erblicher Haarausfall) sind ebenfalls Ursachen für Haarausfall. Hierbei reagiert die Haarwurzel extrem sensibel auf körpereigene Hormone, die das Haarwachstum steuern. Dadurch werden die Haare immer kürzer und dünner, bis nur noch ganz feine und kurze Haare wachsen. Es sind sowohl Männer als auch Frauen davon betroffen, der Haarausfall kann schon im Alter zwischen 20 und 30 Jahren beginnen.

  • Intensives Kämmen, Bürsten, Toupieren, Ziehen durch Gummibänder, strenge Zöpfe können zu Haarverlust führen. Durch die immer wiederkehrende Schädigung splittert das Haar und bricht ab, dadurch wird es immer dünner und lichtet sich.

  • Tönen, Färben, Bleichen, Dauerwellen, häufiges Waschen mit alkalihaltigen Shampoos sind auch Ursachen für immer weniger werdendes Haar. Durch die starke Beanspruchung der Haare können sie abbrechen, somit wird das Haar dünn und schüttern. Die Haare brechen über der Kopfhaut ab, die Haarwurzel bleiben jedoch aktiv.

  • Die wiederholte Belastung durch übermäßige Hitzeeinwirkung beim Föhnen, intensive Sonnen-oder Solarieneinwirkung, UV-Bestrahlung macht das Haar brüchig und lässt es leicht abbrechen. Dadurch wird das Haar dünn und lichtet sich, was oft mit einem krankhaften Haarausfall verwechselt wird.

  • Durch die hormonelle Umstellung bei der Absetzung der Anti-Baby-Pille kann es zu Haarausfall bei Frauen kommen.

  • Nährstoffmangel (z.B. Eisen oder Zink): Eisen und Zink sind haarwuchsfördernd. Fehlen diese Nährstoffe, fehlen auch die Haarbausteine und das Haar wird dünner.

  • Psychische Ursachen (z.B. starke berufliche Belastung oder Todesfälle): Stress und psychischer Druck wirken sich negativ auf das Haarwachstum aus. Die Haarwurzeln entzünden sich, die Folge ist, dass der programmierte Zelltod öfter eintritt und die Haare ihre Wachstumsphase viel früher beenden.

  • Medikamente (z.B. Betablocker, Lipidsenker, Chemotherapeutika, Blutgerinnungshemmer, Rheumamittel, einige Antibiotika oder Jod): Die Wirkstoffe können mit der Blutversorgung in die Haarwurzeln gelangen und dadurch das Wachstum bremsen.

  • Wechsel der Jahreszeiten: Unsere Hormone sind im Frühling aktiver, davon profitiert der Haarwuchs. Im Herbst jedoch wachsen die Haare langsamer und fallen auch schneller aus. Im Sommer sind die Haare länger der UV-Strahlung ausgesetzt und werden brüchig.

  • Schilddrüsenstörung: Die Hormone, die den Stoffwechsel regulieren, werden von der Schilddrüse gebildet. Besteht hier nun eine Über- oder Unterfunktion kann der Haarzyklus durcheinander geraten. Die Haare werden brüchig, dünn und fallen schneller aus.

  • Altersbedingter Haarausfall: Mit zunehmendem Alter sinkt auch die Produktion der Wachstumshormone, dadurch können körperliche Veränderungen wie Haarausfall auftreten.